Die Ombudsstelle der Gruppe erhielt im Jahr 2024 5357 Eingaben. Dieser Anstieg um 9 % ist geringer als im Vorjahr, trägt jedoch zu einem Anstieg von über 100 % im Vergleich zu 2021 bei.
Der Anteil der Befassungen im Zusammenhang mit Strafzetteln ist zwar leicht rückläufig, aber mit 77% der Gesamtzahl stellen diese weiterhin die große Mehrheit dar.
21% der Eingaben betrafen die Verbraucherschlichtung, gegenüber 20% im Jahr 2023, was stabil bleibt.
3645 Eingaben waren zulässig, was 68% entspricht (Anstieg um 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr). Die Zunahme der Online-Eingaben führte wie im Vorjahr zu einem Anstieg der Zulässigkeit.
Die durchschnittliche Dauer bis zur Abgabe einer Stellungnahme ging von 59 auf 58 Tage zurück, eine Zeitspanne, die trotz der steigenden Anzahl von Eingaben verkürzt werden konnte.
50 % der von der Ombudsfrau abgegebenen Stellungnahmen waren zumindest teilweise zugunsten des Kunden, gegenüber 55 % im letzten Jahr. Die systematischere Inanspruchnahme der Schlichtung nach der Information über diese Möglichkeit durch den Kundenservice führt dazu, dass die Ombudsfrau Fälle bearbeitet, die sonst nicht weitergeleitet worden wären.
89% der abgegebenen Stellungnahmen wurden von den Antragstellern explizit oder implizit akzeptiert.
Schließlich gab die Ombudsstelle der Gruppe 10 Empfehlungen für das Jahr 2024, um die Erfahrungen der Kunden des öffentlichen Nahverkehrs in der Region Ile de France zu verbessern. Einige davon betreffen die Anwendungsmodalitäten von Marketingmaßnahmen, die Produktinformation und die für die verschiedenen Fahrscheine und Abonnementrechnungen geltenden Regeln oder auch die Klärung bestimmter anwendbarer Verfahren.
