RATP - aimer la ville Internetseite des Mediators der RATP-Gruppe

Der Antrag und die Entscheidung

Der Mediator der RATP verpflichtet sich zur Anwendung der Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes laut Verordnung Nr. 2015-1033 vom 20. August 2015 und deren Durchführungsbestimmungen in Bezug auf die außergerichtliche Regelung von Verbraucherstreitfällen. Damit verpflichtet er sich, die Anträge in einem festgelegten, organisierten und strukturierten Verfahren zu behandeln.

Die Intervention des Mediators der RATP ist kostenlos und kann auf elektronischem Weg via On-line-Formular oder mit Postschreiben an die unten angeführte Adresse in Bezug auf alle Verbraucherstreitfälle beantragt werden, die zwischen der RATP oder einigen ihrer Tochtergesellschaften und einem Konsumenten im Zusammenhang mit den Geschäftsbedingungen für Fahrausweise oder mit Fragen der Servicequalität oder mit einem Verstoß aufgetreten sind. Der Antrag des Kunden kann in den auf der Internetseite vorgesehenen Sprachversionen über das On-line-Formular eingebracht werden. Der Austausch während des Mediationsverfahrens erfolgt in französischer Sprache oder gegebenenfalls mit Hilfe eines Übersetzungsdienstes.

Wenn der Mediationsantrag zulässig ist, registriert der Mediator das Dossier bei Erhalt und bestätigt diesen auch. Er trifft seine Entscheidung, nachdem er sich einen Überblick über alle Fakten des vom Kunden übermittelten Dossiers sowie über die Argumente der RATP oder der zuständigen Tochtergesellschaften verschafft hat. >> Die Fristen im Detail

Ausgeschlossen vom Einsatzbereich des Mediators der RATP sind Dossiers in Bezug auf Personenschäden, Vergehen oder Streitfälle, die Gegenstand eines Gerichtsverfahrens sind.

Darüber hinaus gelten noch folgende Ausschlüsse für die Behandlung eines Streitfalls in Mediation:

  • wenn der Kunde nicht nachweist, dass er vorher versucht hat, den Fall mittels schriftlicher Reklamation direkt mit dem zuständigen Kundendienst zu lösen;
  • wenn der Antrag eindeutig unbegründet ist oder missbräuchlich gestellt wird;
  • wenn der Fall bereits vorher von einem anderen Mediator oder einem Gericht geprüft wurde oder noch geprüft wird;
  • wenn der Kunde den Antrag in einer Frist von mehr als einem Jahr nach seiner schriftlichen Reklamation beim zuständigen Kundendienst an den Mediator stellt (oder nach Ablauf von mehr als zwei Monaten, wenn es sich um einen Verstoß im Zusammenhang mit einer gebührenpflichtigen Verwarnung handelt);
  • wenn der Streitfall nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt.

Der Antragsteller wird innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Dokumente durch den Mediator der RATP informiert, wenn sein Antrag abgelehnt wird.

Die Dossiers müssen in erster Instanz vom RATP-Kundendienst oder den zuständigen Tochtergesellschaften bearbeitet werden. Der Mediator der RATP kann erst danach eingeschaltet werden.

Der Kunde kann sich – allerdings auf eigene Kosten - von einem Anwalt vertreten oder von jeder Person seiner Wahl in allen Phasen der Mediation unterstützen lassen (Verbraucherschutzvereine, Bürgeranwalt, Rechtsanwälte).

Er kann auch auf eigene Kosten die Meinung eines Experten einholen. Sollten die Parteien gemeinsam ein Gutachten anfordern, werden die Kosten unter ihnen aufgeteilt.

Die rechtlichen Auswirkungen der vom Mediator der RATP getroffenen Entscheidung

Der Mediator der RATP teilt seine Entscheidung mit Postschreiben oder auf elektronischem Weg mit und weist die Parteien darauf hin, dass sie die Entscheidung akzeptieren oder ablehnen können, wobei er für beide Möglichkeiten eine Frist festsetzt.

Wenn der Kunde die vom Mediator vorgeschlagene Entscheidung akzeptiert, ist die Mediation beendet. Wenn der Kunde jedoch die Entscheidung ablehnt, so dass das Mediationsverfahren endet, können trotz Intervention des Mediators der RATP Rechtsmittel eingelegt werden und der Kunde kann sich an das zuständige Gericht wenden. Die vom Mediator der RATP getroffene Entscheidung kann von der richterlichen Entscheidung abweichen.